Tren Andino
Tours Tren Ecuador

SIEDLUNG HAMBATO – STADT HAMBATO

- (GROSS-)STADT AMBATO -

GESCHICHTE

„DER RÄCHER“ (nach Cervantes)

AM ANFANG WAR DER MENSCH, SODANN DER WEG...
Von alters her ist das Wort „der Weg entsteht beim Gehen“..., eine Tatsache in den Aquatorial-Anden
und war es auf dem Rest des Planeten...


...VON SPUREN, PFADEN und WEGEN ZUM
„KÖNIGLICHEN“ CHAQUI-NAN. (1. Glossar)

...Der Übergangsprozess von der Nomadenkultur zur Sesshaftigkeit des Menschen war langsam und verlief in Stufen...

Irgendwann auf diesem Übergang ließen sich Menschengruppen, für gewöhnlich nomadische, in einem bestimmten Gebiet nieder, um sich nurmehr innerhalb seiner Grenzen zu bewegen und um ihre Grundbedürfnisse im Rahmen ihrer physischen Möglichkeiten zu befriedigen.- Saá

...Dies war ein mehr oder weniger ausgedehntes Gebiet, je nach der Anzahl der Menschen und ihrer Bedürfnisse.- Solche Gruppe(n), die man als „halb“ nomadisch bezeichnen könnte, bildeten später Gemeinschaften an je einem einzigen, stets begrenzten Ort, übten jedoch Einfluss auf die unmittelbare erweiterte Umgebung aus. Saá

(1.) ...Mit wechselnder Bevölkerungsdichte, abhängig von den geologischen Gegebenheiten..

(2.) ...ca. .600/400 A.D.- Als sie allem Anschein nach mit landwirtschaftlicher Tätigkeit / Kultivierung begannen, wurde der Zyklus von Aussaat und Ernte für sie bestimmend. Halb-landwirtschaftliche Hirten.- Möglicherweise Handel mit „Überschussproduktion“…

Angesichts dieser Tatsachen, ist es wohl vernünftig anzunehmen, dass es in den äquatorialen Berggebieten, weit vor der Eroberung durch die Inkas (G, K..?), jedoch nach gemeinschaftlichen Entstehung der verschiedenen Ur-Ethnien in vielfacher Hinsicht Kontakte zwischen diesen Gruppen gab, und zwar sowohl unter verwandten wie fremden Gruppen der verschiedenen Orte, an denen solche Niederlassungen entstanden.- Saá

*(„..ein Gebiet wechselseitiger Einflussnahme mit dynamischer Interaktion“. Annales E.S.C. #5PP. S.1186-1222).

...Um derartige gemeinschaftliche Tätigkeiten ausführen zu können, mussten sie notwendigerweise umher- und durch andere Gebiete hindurch ziehen... Dies geschah im Allgemeinen in Begleitung von Tieren, die sie bereits seit langem zu zähmen wussten.-

Dieses ständige und immer wieder statt findende umher und (hindurch) Ziehen hinterließ eine SPUR (2. Glossar), einen ständigen Weg durch die Landschaft, wie die Geographie in ihrem natürlichen Zustand es eben zuließ. Saá

„Auquenidae“ (auch „Camelidae“) („...Lamas, Llamingos, Guanacos, Alpacas, Vicuñas..., usw.“)

Diese SPUR ‚verband’ sie untereinander; mit der Zeit wuchsen ihre Bedürfnisse und sie nutzten jene Spur zur Befriedigung des vom Überlebenszwang geforderten Umherziehen, bestimmt hauptsächlich von Entwicklung und ‚Verbesserung’ der Siedlungen, wie es später auch die eindringenden Inkas tun würden (g-k).-

....Selbiges taten dann auch die hispanischen Eroberer, IMMER AUF JENER SELBEN SPUR, jenem ursprünglichen Pfad, der nur wenig Varianten erfuhr.- Saá

So entsteht schließlich ein Netz aus zentralen Ortschaften, miteinander artikuliert durch Verbindungsachsen durch die tieferen Lagen (Hoyas) in diesem gewaltigen Gefüge natürlicher Erhebungen, das von den Spaniern ANDEN(KORDILLIERE) genannt wird und eigentlich eine organische Verbindung von Ansiedlungen hervorbrachte, von denen einige schließlich zu einer beträchtlichen Bevölkerungsdichte heranwuchsen …"Reducciones...”). Saá

NUR SO ist wenigstens vorläufig die Bildung eines hypothetischen „REICHES“ wie das der QUITU erklärbar (und- oder ..?).- Saá

Reino de Quito, Los Shiris...Deren Bevölkerung wurde von den Spaniern „SHYRIS” genannt, von den Inkas (k) beschrieben als „DIE VON DEN SHYRI“, die seit wenigstens 180 Jahren ein friedliches, gar harmonisches Dasein geführt hatten, bevor die Eroberer der Inkas zu ihnen gelangten. Saá.
*„Schyris-Shyris-Schyris-Shyris....usw...“; je nach der Laune der Autoren, ebenso Inca-Inga-Inka...

...Wir sollten auch nicht vergessen, dass die Spanier sich fest im äquatorialen Massiv der Anden niederließen, vor allem entlang der Nord-Süd-Achse der Kordilliere, und zwar an den bestehenden „lichya”, präkolonialen Wegenetzen, die ihrerseits die Siedlungszentren der indigenen (1*) Bevölkerung miteinander verbanden, die sich in verschiedenen Phasen einer „prä-urbanen“ Entwicklung befanden und neben kolonialen Niederlassungen, Kommunen, usw. praktisch seit Beginn der spanischen Eroberung zentrale Einrichtungen der „Umerziehung“ beherbergten, welche sich später zu Städten entwickeln sollten.- Saá

 

E-mail: loorsaa@gmail.com