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J. LORENZO SAA  B.

HAMBATO
DIE STADT

(11. Oktober 1759)

Escudo del Cantón Ambato

AMBATO.- Südl. Breite. 1º 15' / westl. Länge. 0º 6' (M. V. 1858 N. YORK 1855)

JAHR 1743... Es war vermutlich so um das Jahr 1743 (1*), als die Hambateños, ‚loyale Vasallen’ ihrer königlichen Majestäten der Könige von Spanien, ein GESUCH einreichen (vor dem Vizekönig in Sta. Fe de Bogota mittels der Real Audiencia von Quito), in dem Sinne, dass unter Berufung auf die königlichen Bestimmungen jener Zeit, die SIEDLUNG HAMBATO, von ‚Seiner Majestät Königlicher Gnade’ zur „STADT“ erhoben werde. Tatsächlich stimmte der Vizekönig Santa FE de BOGOTA am 25. Oktober des Jahres 1756 diesem Gesuch zu... Saá

(1*) 1736/1744, Präsident der Real Academia von Quito, Dn. Joseph Araujo y Rio.-

1745/1753 Präsident der Real Academia von Quito, Dn. Fernando Félix Sánchez de Orellana

(...anscheinend war er Kleriker / „Prälat“)

Ihre Majestät die KÖNIGIN von Spanien WIDERRUFT DIESE VOLL UND GANZ, also wird die Stadterhebung rückgängig gemacht, nur um ihrerseits eine neue Stadterhebungsurkunde zu unterzeichnen (2*), wobei sie am 11. Oktober 1759 die Siedlung Ambato diesmal „regelgerecht“ und endgültig OFIZIELL ERMÄCHTIGT, DEN STADTTITEL ZU TRAGEN!! (3*)

(2* ) Genauer gesagt am 17. Oktober, dem Datum der Eintragung der königlichen Urkunde in Madrid.- Saá

( 3*) 1753/1761- Präsident der Real Academia von Quito, Dn. Juan Pío Montúfar y Fraso, Marqués de Selva Alegre.

...In der Praxis hatte Hambato das Stadtrecht weit vor 1756 ausgeübt, denn so wollte es Sta. Fe de Bogota auf Bitte der Real Audiencia von Quito und der stillen Duldung von Riobamba (Landvogtei), und obwohl die Kommune vor 1755 nicht mit allen Behörden in diesem Sinne verkehrte, so richtete sie dennoch ein ‚Cabildo’ (vergleichbar einem Stadrat; d. Übers.) ein (....Wie auch nicht...!!!! ) ....Es ist auch gut möglich, dass eine königliche Urkunde schon vorher ausgestellt wurde während jener 16 Jahren seit der Einreichung des Gesuchs ist anscheinend jene ursprüngliche KÖNIGLICHE (ERNENNUNGS)URKUNDE verloren gegangen oder aber sie ‚wurde verloren gegangen’ um nicht am Willen IHRER MAJESTÄT DER KÖNIGIN zu zweifeln, die möglicherweise übergangen worden war und natürlich in keiner Weise beleidigt oder herausgefordert werden durfte. Saá (4* I. Toro R.)

...Am 9. März 1747, ermächtigt Seine Majestät der König die Jesuiten zur Gründung einer Schule in Hambato...A.N. Ced Bol. # 25.

...Dies war der Ursprung und Motor, möchte ich sagen, einer ideologisch-konzeptualen Mestizaje, die in beide Richtungen funktionierte: Quechua - Kastilianisch / Kastilianisch - Quechua (2*),..., und bis heute fortlebt, kulturell perfekt eingepasst und ein unabdingbarer Bestandteil unserer gegenwärtigen Lebensform... (s. „Mestizaje (Vermischung) der Sprachen“) Saá

*1 Völker, Gemeinschaften, Nationen...

* 2 (...Doch nicht allein von den verschiedenen ‚eingeborenen’ Sprachen der Gemarkung … will ich schreiben: Die Multiethnizität beherrscht die heutige äußerst komplexe Identität Ecuadors, und trägt doch so wenig Empowerment, Identifikation und Verbundenheit mit diesem Land vonseiten der höheren Schichten in sich...)

...Zwischen den Jahren 1750 und 1780, der Übergangsperiode von der SIEDLUNG Hambato, zur STADT Hambato, gab es einen Konvent, acht Landpfarreien*..., und weiterhin den Sitz einer Lieutenance der Landvogtei...

Juan de Velasco 1789..."Historia del..."

In den Jahren 1779 und 1780 hatte der Bezirk 43.372 Einwohner, mit einer Stadtbevölkerung, von 4.000 Personen...

Rosemary D.F.Bromley, 1979. “The Functions and development of..."

*Im Jahr 1759 hatten die 8 Landpfarreien laut königlicher Gründungsurkunde der Stadt immer noch den Status von „GEMEINDETEILEN“ ...

E-mail: loorsaa@gmail.com

 

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